Erkältungskrankheiten bei Kindern

Foto: S.Hofschlaeger/pixelio.de

Kinder stecken sich an
Die Infektionswege von Kinderkrankheiten sind sehr unterschiedlich. Gerade kleine Kinder können sich schnell anstecken, da sie sich alle Gegenstände in den Mund stecken und diese oft Krankheitsüberträger sind. Aber auch extreme Wetterbedingungen und ein zu dünn gekleidetes Kind können Auslöser für Kinderkrankheiten sein. Das Einatmen von Bakterien oder Viren durch andere Kinder sind ebenfalls Auslöser. Wie du siehst gibt es jede Menge Hintergründe für eine Erkrankung. Der Infektionsweg ist aber eher nicht relevant, denn hat sich das Kind einmal angesteckt, fragt keiner mehr danach wo die Erreger nur her kamen. Nur in dem Fall, dass eine Krankheit sehr oft hinter einander auftritt sollten mögliche Infektionsquellen ausgeschaltet bzw. genauer untersucht werden woher die wiederkehrende Krankheit stammt.

Wie behandele ich mein Kind am Besten?
Eine der häufigsten Erkrankung bei Kindern sind normale, kleinere und ab und an auch größere Erkältungen. Wichtig ist es auf jeden Fall bei Erkrankungen, dass auf Antibiotikum verzichtet wird. Oft werden diese viel zu schnell verschrieben, ohne alternative Heilmethoden einzusetzen. Auch eine Untersuchung des Arztes ob es sich um Bakterien oder Viren handelt wird nur selten durchgeführt. Antibiotikum hilft allerdings nur bei bakteriellen Infektionen. Da aber durch das Antibiotikum keine Heilung, sondern eine Unterdrückung der Symptome stattfindet, ist es nicht ratsam gleich zu diesem Mittel zu greifen und man sollte nur im Notfall Antibiotikum anwenden. Besser sind alternative Heilmethoden. Die Krankheit dauert zwar etwas länger, bzw. sind die Symptome längere Zeit da, aber dann kann der Körper die Krankheit bekämpfen und ein besseres Immunsystem bilden. Auch Fieber sollte nicht um jeden Preis gesenkt werden, denn Fieber ist ein Prozess des Körpers um Krankheitserreger zu bekämpfen. Durch das Fiebersenken geht es dem Kind zwar augenscheinlich besser, die Erreger bleiben aber viel länger im Körper und treten oft nach kurzer Zeit wieder auf.  Auch weitere Kinderkrankheiten wie Windpocken, Masern oder Ähnliche sollten nicht gleich mit Antibiotikum verdrängt werden. Du findest sicherlich auch in deiner Gegend einen Arzt, der sich damit auskennt und auf der homöopathischen Schiene arbeitet. Das A und O bei Kinderkrankheiten ist viel Liebe und Verständnis, auch wenn das Kleine die ganze Nacht weint und quengelt. Nähe und viel Trost ist die beste Medizin!

Dem Krank sein vorbeugen
Aber man kann schon früh vorbeugen. Beispielsweise ist eine gute Vorbeugung gegen Kinderkrankheiten das Stillen. Durch das Stillen wird dem Baby nämlich das mütterliche Immunsystem weitergegeben und dieser Zustand hält noch lange Zeit nach dem Stillen an. Dadurch werden gestillte Kinder auch in der Regel viel seltener krank. Ein weiterer Punkt ist, dass man die Kinder nicht steril halten sollte. Der Kontakt mit Tieren, Pollen, Gräsern und auch Matsch fördert nämlich zudem das Immunsystem und wenn das Kind schon früh mit solchen Dingen in Berührung kommt ist es nur sehr selten allergiegefährdet und auch Krankheiten werden seltener, da das Immunsystem einen eigenen Schutz durch den Kontakt mit Erregern bildet. Aber auch durch das angemessene Anziehen je nach Jahreszeit, eine ausgewogene und gesunde Ernährung, sowie viel Bewegung und Beschäftigung im Freien wird Erkrankungen vorgebeugt.

Kindergartenkinder sind oft krank, oder zumindest öfter als Andere, da sie schneller mit den Erregern in Verbindung kommen und eine höhere Ansteckungsquote besteht. Der Kontakt mit anderen Kindergartenkindern ist intensiv und nicht selten steckt ein Kind dem anderen Kindergartenkind was Infiziertes in den Mund. Der Kindergarten sollte erst dann gemieden werden, wenn das Kind sich so schlecht fühlt, dass es nicht zuzumutbar wäre es in den Kindergarten zu schicken oder auch wenn die Eltern das Kind lieber unter Beobachtung haben wollen, denn andere Kinder werden sich nicht häufiger anstecken wenn ein akut krankes Kind im Kindergarten ist. Viele Keime schlummern im Körper und auch die Inkubationszeit, also die Zeit vom Eintreffen der Erreger bis zu den Symptomen dient schon der Ansteckung. So hätte sich jedes Kind schon angesteckt, bevor die eigentliche Erkrankung sichtbar wird.

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